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Begebenheiten im Jahre 2011
Privater Rückblick, keine offizielle Chronik


Freitag 28. Jänner
Jahreshauptversammlung des Vereines "Musikkapelle Untersee" im Schützenheim in Untersee. Die Wahlen des Vorstandes wurden auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Die Ereignisse wurden von der Schriftführerinn festgehalten.

Sonntag 6. März
Faschingsumzug der FF St. Agatha. Es dürfte eine Vorahnung gewesen sein, die uns dazu bewegt, für den diesjährigen Umzug das Thema "Mafiosi" zu wählen.  Wird doch der Staatschef unseres südlichen Nachbarlandes immer wieder gern mit dieser "Organisation" in Verbindung gebracht. Das dann das Enfanterrible des Wiener Opernball, Richi Lugner, die Gespielinn von Silvio zum Opernball nach Wien einlud, bewegte uns dazu eine kleine Änderung durchzuführen. So schlenderten wir als Mafiosi gekleidet unter dem Titel "Berlusconis Lustbläser" durch die Erlenstraße. Selbstverständlich waren auch Silivio, Rubi und Richi mit dabei, wobei sich Silvio und Richi nicht einigen konnten mit wem Rubi nun unterwegs sei. Als Silvio agierte Kapellmeister Sepp Gamsjäger, Michael Feichtner entdeckte seine feminine Seite und war mit viel Holz vor der Hütte als Rubi unterwegs, Baumeister Richi Lugner war Willi Held welcher noch ordentlich mit Polstern ausgestopft werden musste um eine ähnliche Figur wie das Original zu haben. Wetter war bedeckt, kalt und ein unangenehmer Wind.

Samstag 26. März
Probentag für das diesjährige Frühlingskonzert. Wie schon in den letzten Jahren probten das Holzregister und das Hohe Blech im Probelokal in St. Agatha, das Tiefe Blech in Untersee. Zum Mittagessen trafen wir uns im Schützenheim in Untersee. Unsere 4 Kapellmeister die das diesjährige Frühlingskonzert leiten rotierten zwischen den einzelnen Registern hin und her.

Sonntag 24. April
Traditioneller Weckruf am Ostersonntag. In diesem Jahre wurden die steilen Hänge im oberen Bereich unseres Rajon durchwandert. Treffpunkt war um 7 Uhr unser Probelokal. Von dort macht wir uns auf den Weg. Zum Glück gab es auf unserem Weg immer wieder Labestationen. Franz Ecker, vulgo Mausi, stellte sich wie jedes Jahr mit einem Rucksack ein, in welchem wir einige Flaschen destillierte Früchte aus eigener Produktion vorfanden. Weiter gings, immer bergauf, zu Webingers wo wir auch schon erwartet wurden. Danach einen kurzen Abstecher zu unserer Flötistin Barbara, die sich an diesem Tag nur mit hilfe der Zeichensprache verständlich machen konnte, da sie ihre Stimmen in irgend einer Bar in der letzten Nacht vergessen hatte. Der gefährlichste Teil, die Überquerung der Bundesstraße konnte ohne Probleme bewältigt werden. Beim Hause Kieninger stand ein Korb gefüllt mit Ostereiern für uns bereit. Somit konnte das große Eierpecken beginnen. Für das jüngste Mitglied im Hause Kieninger, Michael, wurde dann der Rainer-Marsch gespielt. Michael feierte seinen ersten "runden Geburtstag". Von nun an gings bergab. Nach einem harten Bremsmanöver machten wir bei Hans Pilz Pause, der für uns einen reich gedeckten Gabentisch hergerichtet hatte. Die 2te Überquerung der Bundesstraße gestaltete sich glücklicherweise weniger Gefährlich da Unterstützung durch die örtliche Polizeiinspektion vor Ort war. Den letzten Teil unserer Ausrückung bewältigten wir in Marschvormation, wobei Stabführer David Feichtner kurzerhand seine Klarinette als Stab missbrauchte. Die Folgen kann sich jeder selbst ausmalen. In hohem Bogen flogen die einzelnen Teile der Klarinette herum. Glücklicherweise ohne Spätfolen. Eingekehrt wurde beim Kunze wo es wie jedes Jahr Honigbrote und jede menge Flüssigkeiten gab.

Samstag 30. April
Maibaum Teil I: Wie schon in den letzten Jahren umrahmten wir musikalisch das Maibaum aufstellen am Marktplatz in Goisern. Das Politiker auch mal einen Zahn zulegen können wurde hiebei unter Beweis gestellt. Nachdem wir ein Ultimatum gestellt hatten, das wir nur bis 19 Uhr Zeit hätten, da wir im Anschluß noch eine weitere Veranstaltung hatten, wurde der Maibau dieses Jahr in Rekordzeit aufgestellt. Treffpunkt war um dreiviertel Fünf bei Martin Unterberger, unserem langjährigen Schlagwerker bei der Goisererbrücke. Der Traktor mit dem Maibaum mußte nur mehr kurz vor den geschlossenen Schranken anhalten, von dort an gab es kein Halten mehr und wir marschierten mit dem Maibaum im Schlepp zum Marktplatz. Auch dort waren die Vorbereitungsarbeiten bereits abgeschlossen und der Maibaum konnte geschmückt werden. Gegen halb 7 war die Arbeit getan und der Maibaum stand kerzengerade in den blauweißen Himmel. Mit dem Marsch "Oh du mein Österreich" verabschiedeten wir uns vom Marktplatz.

Maibaum Teil II: Zum Ersten mal wurde in diesem Jahr auch in Untersee, beim Schützen- und Musikheim, ein Maibaum aufgestellt. So machten wir uns vom Marktplatz direkt auf den weg nach Untersee um auch diesen Maibaum-Aufstell-Akt musikalsich zu begleiten. Wir trafen uns bei Renate Pesendorfer und marschierten vor dort zum Schützenheim. Überraschend war das große Aufgebot an Leuten die diesem Spektakel beiwohnten. Der Maibaum stand bereits in einer 45° Warteposition um dann mit musikalischer Unterstützung aufgerichtet zu werden. Auch hier waren viele fleissige Hände am werken, so dauerte es nicht lange bis der Maibaum seine Endposition erreicht hatte. Zur Gaudi der Kinder wurden am Maibaum Würstel aufgehängt und die Kinder konnten ihre Geschicklichkeit beim Maibaumkletter unter Beweiß stellen. Das selbiges nicht ohne kleinere Blessuren abging ist verständlich. Auch in Untersee wurde das Marsch "Oh du mein Österreich" unter dem Maibaum gespielt. Im Anschluß wurde im Schützenheim eingekehrt.

Freitag 6. Mai
Generalprobe für das Frühlingskonzert in Festsaal im Bad Goisern.

Samstag 7. Mai
Im nahezu vollbesetzen Festsaal im Bad Goisern stand einer der Saisonhöhepunkte auf dem Programm. Das Frühingskonzert mit erstmals 4 Kapellmeistern. Neben Kapellmeister Sepp Gamsjäger auch seine Stellvertreter Maria Wallmann, Ulrich Feichtner und Harald Unterberger. Unser musikalischer Bogen spannte sich von "Also sprach Zarathustra" über den Walzer "Gold und Silber" , Böhmische Diamanten, Austropop bis hin zu "James Bond". Sein Können als Solist zeigte David Feichtner auf der Klarinette mit dem Stück Petite Fleur. Für gesangliche Einlagen sorgten die hollerschnapsZuzler aus dem Ausseer-Land die mit ihren Jodlern und Lieder die Gäste zum schmunzeln brachten. Geehrt für langjährige Treue zur Seer-Musi wurde Annemarie Feichtner, Christian Klackl und Herbert Scheutz für 35 Jahre aktiver Musiker, Sepp Gamsjäger und Fritz Gamsjäger für 40 Jahre aktiver Musiker. Das Verdienstkreuz in Silber erhielten Hans Kieninger und Erich Feichtner für viele Funktionärsjahre als Archivar und Chronist. Zum Ehrenmitglied wurde Herbert Greunz ernannt welcher viele Jahre Obmann war und sich im letzen Winter nach 45 Jahren Seer-Musikant aus dem Vereinsleben zurückgezogen hatte. Als neue Musiker konnten Valentin Gaiserberger am Tenorhorn und Thomas Hillbrand an der Klarinette vorgestellt werden.

Samstag 21. Mai
Erster Arbeitseinsatz für das Seer Zeltfest. Viele fleißige Hände waren bis kurz nach Mittag damit beschäftig das Stangen-Gerüst für unser Bierzelt aufzustellen. Auch die Bühne wurde an diesem Tag aufgebaut.

Samstag 28. Mai
Ein weiterer Arbeitseinsatz für unser Bierzelt. An diesem Tag wurden die Planen über das Zelt geworfen. Diese sollten wir im Ausseer-Land bekommen, doch die Firma über die wir die Planen bekommen sollten dürfte uns vergessen haben und so rückten Günter Kefer und Martin Hauser am Freitag Abend mit Günters Lieferauto nach Enns aus um die Planen nach Goisern zu schaffen.

Freitag 3. bis Sonntag 5. Juni
Das 27 Seer-Zeltfest stand auf dem Programm. Nachdem in der letzten Woche immer fleißig am Innenausbau des Zeltes gearbeitet wurde, waren wir am Freitag Abend für die ersten Gäste gerüstet. Für die musikalische Unterhaltung sorgten wie schon die Jahre zuvor die Seer-Musikanten unter Leitung von Sepp Gamsjäger, dieses Jahr mit einer Besetzung von 14 Musikerinnen und Musikern. Das traditionelle Musi-Probler-Treffen welches am Freitag statt fand gewann in diesem Jahr die Feuerwehrmusikkapelle St. Agatha ,da sie die meisten anwesenden Musiker hatte, dicht gefolgt von Obertraun und Ramsau. Am Samstag spielte zum ersten mal das Lammertal Quintett mit Ursula in umseren Zelt auf mit sehr guter Resonanz, vor allem die Lautstärke wurde als angenehm empfunden. Den Frühschoppen am Sonntag bestritten unsere Nachbarn, die Feuerwehrmusikkapelle St. Agatha unter Kapellmeister Hubert Greunz. Am Nachmittag gab es eine weitere Premiere in unserem Zelt. Die Jugendkapelle Bad Goisern gab ein Gastkonzert, abwechselnd geleitet von Maria Wallmann und Hubert Greunz und als Conférencier Gerry Pramesberger. Den Zeltfest-Ausklang bestritten wieder die Seer-Musikanten. Eine weitere Premiere waren dieses Jahr unsere Werbetransparente welche neben der Bundesstraße montiert waren und mit 5m x 7m nicht zu übersehn waren.

Montag 6. Juni
Nachdem in der Nacht das Zelt bereits ausgeräumt wurde, stand am Montag der Abbau auf dem Programm. Mit großer Unterstützung durch viele Pensionisten wurde dies in Rekordzeit erledigt. Auch das Schützenheim wurden wieder auf Hochglanz geputzt, und die Spuren der letzten Tagen verwischt. Nach getaner Arbeit wurde in der Seerauzn in Obersee eingekeht.

Mittwoch 22. Juni
Blasmusikkonzert im Schloss Neuwildenstein im Bad Goisern. Punktlich zu Konzertbeginn war mit Regen Schluß und wir konnten durch Goisern marschieren um noch ein paar Gäste anzulocken. Das Konzert war sehr gut besucht, so mancher Gast hatte keinen Sitzplatz. Als Aushilfen hatten wir Gerhard Winterauer und Gerhard Pilz vlgo. Grabner welcher erst am selbigen Tag davon erfuhr. Grund dafür war der Weisheitszahn vom 1 Trompeter Christian Klackl welcher ihm am Vortag operativ entfernt werden musst und Christian nicht mitspielen konnte. Konzert zu Ende und es begann wieder zu regnen.

Sonntag 26. Juni
Der Umzug der Bürgermusikkapelle St. Wolfgang musste wegen Regen abgesagt werden. So waren einige Musiker "nur" als Gäste beim Musikfest.

Donnerstag 7. Juli

Begräbnis von Helene Putz vulgo "Tuscher Heli" welche im 78. Lebensjahr verstorben war. Es musizierte die gesamte Musikkapelle. Im Anschluß waren wir beim Ferdin eingeladen.

Samstag 9. Juli
Unterhaltungsmusik beim Hallenfest der Freiwilligen Feuerwehr Bad Goisern. In diesem Jahr setzte die FF Bad Goisern ganz auf Blasmusik bei ihrem Hallenfest und so durften wir so quasi als Vorgruppe für den Hauptevent dieses Abend ab 19 Uhr musizieren. Bei Temperaturen wie in einer Sauna war jeder von uns sehr froh das um 22 Uhr Schluß war und eine junge Truppe mit dem Namen "Krainer-Wind" zu musizieren begann. Wir jung die einzelnen Musiker von "Krainer-Wind" waren zeigte sich als sich 2 von ihnen zu uns setzten und wir feststellten das beide noch keinen Führerschein besitzen.

Freitag 22. Juli
Richtiges Datum oder NICHT ? Aufgrund eines Kommunikations-Problemes im Tourismusbüro oder sollte man sagen die linke Hand weiß nicht was die Rechte tut war in vielen Zeitungen zu lesen das dieses Konzert eine Woche später statt findet. Doch die Wirtsleute ließen sich nicht beirren und plakatierten auf eigene Initiative mit dem richtigen Datum. Zum ersten mal musizierte die Seer-Musi im ehemaligen Kohle-Bunker da das Wetter sich nicht so richtig entscheiden konnte. Einen Logen-Platz hatten bei diesem Konzert unsere Hornistinnen und Hornisten da sie in bzw. neben der Radladerschaufel platz fanden. Für die Unterhaltung zwischen den Musikstücken sorgten Obfrau Feichtner und Walter Waldi Lichtenegger, die in diesem Jahr ein Seer-Musi-Quizz veranstaltetten. Neben Allgemeinwissen gab es auch spezielle Fragen zur Seer-Musi und auch zu den Wirtsleuten vom Weinstadl. Eine besondere Überraschung gab es für Rainer Feichtinger der seit vielen Jahren den Wunsch äußert beim Neujahrblasen anstatt der üblichen Lieder einmal "Summertime" aus Porgy and Bess zu hören. Fürs Neujahrblasen war es noch etwas zu früh aber unser Saxophon-Ensemble und Leuchterinn Sabine Lackner mit Anorak, Haube und Kabid-Lampe gekleidet begab sich zu Rainers Tisch um das gewünschte Stück zu spielen. Der Überraschte ließ es sich nicht nehmen und stellte sich, so wie beim Neujahrblasen, mit Schnaps für die Musiker ein. Zum Abschluß des Konzertes gab es das Gesangsstück "New York, New York" gesungen von Waldi Lichtenegger mit musikalischer Begleitung durch die Seer-Musi. Obwohl er mit seinem Logen-Platz in der Radladerschaufel nicht zufrieden war ließ es sich Erwin Scheutz gemeinsam mit einigen anderen Musikern nicht nehmen bis zum Tageserwachen im Weinstadel zu verweilen..

Samstag 23. Juli
Ehrenmitglied Hermann Kefer feierte seinen 70 Geburtstag und die Seer-Musi war eingeladen. Leider war uns auch an diesem Tag der Wettergott nicht zugeneigt so musste die Marsch-Show vorm Schützenheim entfallen und das Jubilar wurde musikalisch in der Gaststube begrüßt. Ein glücklicher Zufall war das an selben Tag auch Linde, die Sennerinn der Sarstein-Alm einen runden Geburtstag feierte und so wurde kurzerhand via Handy eine Konferenzschaltung getätigt so das auch auf der Sarstein-Alm die Seer-Musi zu hören war. Gefeiert wurde bis spät nach Mitternacht im Schützenheim. Aufgrund der langen Arbeitswoche hinterm Lenkrad und den Anstrengungen beim musizieren schaffte es Herbert Scheutz nicht mehr bis nach Hause und schlief im Schützenheim ein.

Sonntag 31. Juli
Nachdem der Samstag-Termin ins Wasser gefallen war versuchten wir es am Sonntag und hatten großes Wetterglück. Die Bühne wurde in diesem Jahr auf dem Schotterplatz bei der Zufahrt zum Strandbad errichtet was für uns weniger Arbeit bedeutete und kein Flurschaden im Strandbadbereich. Nach vielen Tagen Regenwetters war der Boden sehr aufgeweicht und das unsere Entscheidung richtig war zeigte uns ein Bootsanhänger der zum See geschoben wurde und den Rasen in einen Gatschhaufen verwandelte. Das Konzert, welches auch an den großen Einfahrtstafeln nach Goisern beworben wurde, begann wie jedes Jahr mit dem Jodler- und Weisenblasen auf dem Hallstättersee. Im Anschluß musizierte dann die gesamte Kapelle. Der Besucheransturm war sehr groß sodaß der eine oder andere keinen Sitzplatz mehr fand. Abgebaut wurde am Montag Abend. Nur die Stromversorgung wurde bereits untertag vom Getränkelaster heruntergerissen.

Sonntag 28. August
Gemeinsam mit der Bürgermusikkapelle Bad Goisern und vielen Brauchtumsgruppen wirkte wir beim Umzug der Gamsjager-Tage mit. Im Anschluß bestritten wir den Frühschoppen im Zelt.

Samstag 3. - Sonntag 4. September
dSeer-Musi geht auf Reisen. Fast pünktlich um 8 Uhr setzte sich der Bus mit der Seer-Musi "On Board" und Kapitän Stuzi in Bewegung. Unser erstes Ziel beim diesjährigen Musi-Ausflug war der Baumkronenweg in Kopfing. Wie im Namen bereits enthalten wandelt man bei diesem Weg in luftiger Höhe in Augenhöhe mit den Baumwipfeln. Der höchste Punkt dieses Weges war der Aussichtsturm der den Besucher auf 40m über den Boden bringt. Das Ende des Weges bildet eine Rutsche durch die man in den Gastgarten eines Restaurants gelangt wo wir unser Mittagessen einnahmen. Unter dem Motto "das Auge isst mit" gab es nicht nur für die Geschmacksnerven köstliches, im Restaurant lagen Jungbäuerinnen- und Jungbauernkalender der letzen Jahre auf in denen fleißig geblättert wurde. Nach der mittaglichen Stärkung gesellte sich unser Guide (oder Guidinn) zu uns die uns auf dem Rückweg einen Überblick über die Entstehung und die Entwicklung rund um den Baumkronenweg gab. Am Bus angekommen fuhren wir mit einem kleinen Umweg wegen Stau auf der Autobahn weiter nach Eging am See wo wir im Hotel Eurotreff unsere Zimmer bezogen. Von dort war der Weg nicht mehr weit in die Pullmann-City wo wir den späteren Nachmittag verbrachten. Abendessen gab es im Südstaatenrestaurant Scarlett wo es deftige und sehr große Portionen gab. Danach verteilten sich die Musiker im Geländen, der eine zum Line-Dance oder in die Beavers Taverne. Den Nachhauseweg meisterten die einen zu Fuß die anderen mit dem Taxi wobei die Taxifahrer uns das fürchten lehrten. Michael Feichtner dürfte beim heimgehn irgend wo falsch abgebogen sein, zumindest waren seine Knie aufgeschlagen. Glücklicherweise war mit Christof Moisl ein ausgebildeter Sanitäter mit, welcher erste Hilfe leistete. Mehr oder weniger ausgeschlafen machten wir uns am nächsten Morgen auf nach Passau. Dort stand eine Besichtigung der Stadt auf dem Programm bevor wir um 12 Uhr mit der "Gisela" eine Donauschiffahrt von Passau bis zur Schlögener Schlinge machten. Auf dem Schiff wurde das Mittagessen eingenommen. Durch die Schleuse beim Kraftwerk Jochenstein erreichten wir die Anlegestelle Schlögen wo unser Bus bereits auf uns wartete. Nachdem sich der Geheimtip von Stuzi schon beim letzen Musi-Ausflug als toller Erfolg zeigte, folgten wir auch dieses Jahr seinem Innsider-Wissen und kehrte beim Heimweg in Rutzenham beim "Alfons" ein. Ein Gasthof mit überdachtem Innenhof und eigener Brauerei. Beim Weg ins Salzkammergut setzten wir Barbara Moisl noch am Hauptbahnhof von Nang-Pu (Attnang-Puchheim) ab, da sie mit dem Zug die Reise nach Wien antreten musste. Gegen 20 Uhr waren wir wieder in Goisern.









Sonntag 25. September
Kirtagsbierzelt der Freiwilligen Feuerwehr St. Agatha. In diesem Jahr waren wir Sonntag Nachmittag aufgerufen die Leute im Bierzelt zu unterhalten. Den Frühschoppen, so quasi unsere Vorgruppe, bestritt der Musikverein Brauerei Zipf, die auf den Tischen standen als wir den Zipfer-Bier-Marsch anstimmten.

Freitag 11. November
Ein Datum das man nicht so leicht vergisst hatte Martin Unterberger als sein Geburtsdatum ausgewählt und da dies in seinem Leben dieses Jahr bereits zum 50mal passierte lud der Jubiar zu einer Geburtstagsfeier ins Schützenheim ein. Martin war viele Jahr Schlagzeuger bei der Seer-Musi und hilft auch immer wieder mal aus wenn er gebraucht wird. Die Wege waren bei diesem Ständchen kurz da wir nur von der Eingangstüre ins Probelokal bis zur Tür des Schützenheimes marschieren mußten. Auf Wunsch des Jubilars wurde vom Standart-Ständchen-Programm abgewichen welches als 2tes Stück entweder "Mein Vaterhaus" oder "Die Wandandacht" vorsah. Diese Stücke möge man Ihm zum 70er oder 80er spielen, jetzt aber noch nicht. So stellte sich ein Klarinetten-Ensemble mit "The Entertainer" ein. Im Anschluß wurden wir im Schützenheim verköstigt. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten "Stahl in Brass", ein Brass-Ensemble bestehend aus 5 Musikern aus dem Bezirk Gmunden welche Musik auf höchstem Niveau zeigten. Es wird gemunkelt das einige Musiker nach Stahl in Brass nach Hause gegangen sind um zu üben. Für die verbliebenen endete dieser Abend spät nach Mitternacht.

Freitag 25. November
Jahresabschlußfeier der Seer-Musi und Sparvereinauszahlung im Schützenheim. An alle anwesenden Mitglieder des Sparverein Ziegelstadl wurde ihr über das Jahr angesparte Geld ausbezahlt. Nach einem gemeinsamen Essen gab es noch ein kleine Lotterie bei welcher Geschenke der Sparvereinbank sowie Geschenke eines privaten Gönners verlost wurden.

Freitag 2. Dezember
Letze Probe in diesem Kalenderjahr, Auslosung fürs Neujahrblasen und Ausstand von Christian Stögner. Nach einer einstündigen Probe wurde mit der Auslosung der Musiker fürs Neujahrblasen begonnen. Nachdem der Initiator der Auslosung (wieder mal) nicht anwesend war, wurde mit Mehrheit beschlossen die Gruppen so wie im letzten Jahr zu belassen und es wurde zum gemütlichen Teil des Abends übergegangen. Christian Stögner beendete nach 24 Jahren seinem musikalische Karriere bei der Seermusi und Selbiger lud uns aus diesem Grund nach der Probe noch zu einem Umtrunk ein. Böse Zungen behaupten er habe zu diesem Zeitpunkt aufgehört, da er im nächsten Jahr die Verdienstmedaille in Silber erhalten hätte, was als Zeichen dafür gilt das man alt ist. Ein bekanntes Gesicht war bei diesem Ausstand zu sehn. Monika Castelpietra, seine Schwägerin, die einige Jahre als Klarinettistin und Posaunistin bei der Seer-Musi mitspielte, bekam von ihrem Lebensabschnittspartner frei und agierte als Kellnerin.

Sonntag 11. Dezember
Wie alle 2 Jahre gab es in diesem Jahr wieder eine Seer-Musi-Weihnachtsfeier bei welcher unsere Musik-Schüler ihr Können unter Beweis stellen konnten. Zum ersten mal in der Geschicht der Seer-Musi haben wir eine Oboen Schülerinn die gemeinsam mit ihrer Flötenkollegin uns zeigte wie dieses Instrument klingt. Des weiterens musizierten Flöten-Ensemble in verschiedenen Besetzungen, Klarinettengruppierungen von 2 bis 8 Musikerinnen und Musikern, ein Hornquartett, See-Sax und Blechbläser in Gruppen von 3 bis zu 9 Personen. Musikerinnen und Musikerfrauen hatten ein kaltes Buffet zusammengestellt an welchem sich die Gäste und Musiker stärken konnten.








Alle Fotos von Erich Feichtner - Tnx !

Donnerstag 29. Dezember
"dSeer-Musi wünscht a guads neichs Johr" war an diesem Tag des öfteren zu hören. Die letzte Ausrückung im Kalenderjahr ist wie jedes Jahr das Neujahrblasen. Auf 3 Passen wurde durchs Gebiet der Seer-Musi gezogen und den Bewohnen ein gutes neues Jahre gewünscht. Diejenigen die nach diesem anstengend Tag noch nicht genug hatten, trafen sich zu später Stunde im Probelokal.